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Diesmal fuhren die Stufen am 22.5. einzeln mit dem Zug morgens los, wobei das letzte Stück des Weges zu unserem Lager im „Klappschilddorf“ (Ja, alle Schilder konnte man zusammenfalten), einem kleinen Dorf in der Nähe von Windeck (Anm. d. Red.: Dattenfeld), mit Karte und Kompass bestritten werden musste.
Zwar waren die sanitären Anlagen in einem Fußballstadion sehr gepflegt, aber der Weg dahin war sehr weit und die bestrittenen Aufgaben schwer. Neben dem Verständigen mit Flaggen bis hin zum Anvisieren von Kirchtürmen mit dem Kompass war alles vertreten, sodass es nicht lange dauerte, bis sich die erste Gruppe verlief. Letztendlich bewältigten aber alle Gruppen den Weg und schliefen erschöpft schon sehr früh am morgen ein.
Leider dauerte diese Ruhe nicht sehr lange an, denn schon um geschätzte 6 Uhr früh machten die Wö's schon den Lagerplatz unsicher. Nach einem kurzen Frühstück ging es auch schon mit dem Zug zu einem Bootsanlegeplatz an der Sieg. Dort mussten wir aus Schwimmkörpern, Seilen und verschiedenen Hölzern ein Floß bauen und ehe wir uns versahen paddelten wir gemütlich unserm Lagerplatz entgegen.
Nach langem Paddeln hatten wir schon circa die Hälfte der Strecke geschafft, als ein Wasserfall uns den Weg versperrte und wir die Boote auseinander bauen mussten. Nach einem langen Weg um diesen Wasserfall herum mussten wir die Boote wieder zusammenbauen.
Langsam und müde dümpelten wir bis zur Bootsanlegestelle an unserem Lager, wo der Vorstand, gut gelaunt, mit einem kleinen Snack auf uns wartete.
Aber für uns war der Tag noch lange nicht zu Ende: Nach einem ausgiebigen Festmahl mit Steaks, Salaten und Schmelzkäse stand auch schon das Versprechen vor der Tür. In der Nähe eines Baches waren hunderte Teelichter aufgestellt und bei schönstem Ambiente machten einige von uns ihr Versprechen.
Als am nächsten Tag alle müde aus ihren Zelten krochen, hieß es Sachen packen für uns. Nach einem schnellen Abbau stiegen wir wieder in den Zug und fuhren nach Hause, wobei die Salami-Tester der Pfadistufe ihrem Namen alle Ehre machten und zum Abschluss die diesjährige Lagersalami aus Deutschland, Frankreich und Spanien testete. Zumindest hatte Deutschland dabei die Nase vorn, was bei der WM ja noch fraglich ist.
Letztendlich ist zu sagen, dass das Lager bei schönstem Wetter ein voller Erfolg war und es allen viel Spaß bereitet hat.
Felix
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