Stammes-Winterlager 06. bis 08. Februar 2009 in Gerolstein


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42 gut gelaunte Pfadfinder

Am Nachmittag des 06.02. trafen wir uns am Honrather Bahnhof, um uns Richtung Gerolstein in der Eifel auf den Weg zu machen. Gut gelaunt und sehr gespannt, was uns dieses Wochenende bringen würde, bestiegen 42 Personen den Zug nach Köln. Die Zugfahrt verlief lautstark, aber ohne größere Zwischenfälle. Gegen 18:30 Uhr trafen wir in der Jugendherberge ein, wo es direkt ein üppiges Abendessen gab. Nach dem Essen folgte die Zimmerbelegung, wobei sich der Bezug relativ schwierig gestaltete (Ein Hoch auf maschinell gemangelte Bettwäsche, die man nur mit Hammer und Meißel auseinander bekommt!), so dass wir erst um 21:30 Uhr mit dem offiziellen Programm beginnen konnten.

Prof. Janke und Dr. Gräff Eine Wölflings-Wissenschaftlerin Getummel

Kongress zu Parapsychologie und Kryptozoologie "Unheimliche Begegnungen - Uri Gerol im Dialog" im Forum Vulkaneifel

Wir befanden uns nämlich auf dem höchstwissenschaftlichen Kongress zu Parapsychologie und Kryptozoologie "Unheimliche Begegnungen - Uri Gerol im Dialog" im Forum Vulkaneifel (Jugendherberge Gerolstein), welcher nach einem Begrüßungstrunk von Prof. Dr. rer. nat. Uri Gerol, Prof. Dr. med. vet. Dirk Janke und Dr. rer. sec. Melanie Gräff ? jeweils Spitzenkräfte auf ihrem Gebiet ? eröffnet wurde. Dann gab?s verschiedenste Spielchen zwecks Kennenlernen, viel Gelächter und schließlich den Versuch einer Nachtruhe, die sich aufgrund der anderen Besucher nicht wirklich einstellen konnte.

Der mutierte Funken muss geführt und im Zaum gehalten werden Pfadis beim Start ihres Experiments zur Rettung des Funken

Eier-Transportmaschinen und Höhlenexpeditionen

Am nächsten Morgen begaben sich die einzelnen Stufen in ihre wissenschaftlichen Projekte, d.h. die Wölflinge sollten Eier-Transport-Maschinen bauen um Eier aus dem ersten Stock zu werfen, die Juffis eine Höhle erforschen und die Pfadis Gerolstein erkunden. Beim Frühstück war uns schon aufgefallen, dass Funken sich merkwürdig verändert hatte ? giftgrüne Fingernägel, grüne, wirre Haare ? irgendetwas war über Nacht passiert! Alle Wissenschaftler bekamen den Auftrag, sich während ihrer Forschungen schon einmal Gedanken zu machen, wie Funken geholfen werden könnte. Ein guter Plan, denn beim Mittagessen wurde es ganz schlimm ? Funken stieß komische Laute aus, stierte vor sich hin und musste von mehreren anderen festgehalten werden. Dennoch ließ sich ein Angriff auf einen unserer erfahrensten Leiter (Alex) nicht verhindern ? Hilfe war jedoch direkt zur Stelle, und so ist Alex ? Gott sei Dank ? nichts passiert. Während die Wölflinge nachmittags die Stadt erkundeten und die Juffis ihre in der Höhle gefundenen Fossilien freilegten, suchten die Pfadis intensiv nach einer Methode, Funken aus dem Bann von ?Was-immer-es-auch-war? zu befreien.

Die Freude ist groß - der Funken ist gerettet! (rechts mit blauer Krawatte: Uri Gerol) Gib' mir fünf - ich bin wieder normal!

Der Funken wird gerettet

Um 17:00 Uhr war es soweit: Funken war mittlerweile komplett mutiert. Wir versammelten uns vor der Herberge und mussten uns erst noch durch das akrobatische Durchklettern eines Silberringes gegen ?Was-immer-es-auch-war? resistent machen. Dann setzte sich eine funkensprühende Maschine in Gang und Funken war wieder unser alter Funken! Überglücklich nahmen wir ihn wieder in unsere Reihen auf und beglückwünschten die Pfadis zur gelungenen Rettung. Es folgte ein gemütlicher Abend, mit gurgelnd Liederraten und anderen Spielchen. In dieser Nacht ließ man dann alle schlafen, was wir auch ausgiebigst taten.

Schon vorbei

Am Sonntag besuchten wir noch die heilige Messe in Gerolstein, und dann ging?s auch schon wieder ab in die Heimat, wo wir gegen 16:15 Uhr wohlbehalten ankamen. Schon wieder war ein Wochenende vorbei, das allen riesig Laune gemacht hat. Danke an das Orga-Team für all die Mühe!

Schwester Sonja


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