Pfingstlager 2004 in Westernohe


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Zeltplatz Westernohe-Kirschbaum

Samstag, 29. Mai 2004

Um 8:30 Uhr war Treffen an der Baach. Um 9:00 Uhr sollte es losgehen. Mit einer leichten Verspätung von 15 Minuten fuhren wir dann endlich mit einem vollautomatischen High-Tech-Bus unserem Ziel Westernohe entgegen. Unterwegs wurden wir von der Westernparodie ”Der Schuh des Manitu“ zum Teil belustigt oder auch genervt.

Am Haupteingang des Zeltplatzes angekommen, warteten wir eine geschlagene Stunde auf die herumirrenden Vortrupp-Menschen Martin und TD, die das Wölflingsgepäck abholen sollten. Anschließend konnte der ca. zwei Kilometer lange Fußmarsch zu unserem Lagerplatz angetreten werden. Dort angekommen begann jede Gruppe mit dem Aufbau ihrer Schlafstätte.

Zeltaufbau

Nach einer internen Leiterbesprechung wurden schließlich Girlanden gebastelt, Holz geholt und gekocht. (Die anfängliche Idylle wurde leider von den Platzwächtern gestört, die uns wegen der ausgehobenen Feuerstelle im angeblichen Naturschutzgebiet eine Strafe von 50 Euro aufhalsten.) Ansonsten wurde unser Beisammensein bis zu diesem Zeitpunkt geprägt von Extrem-Chill-Outing und Sonnenanbeten.

Laura

16:00 Uhr. Die Pfadis mussten Holz holen. Und Holz hacken. Und Holz spalten. Und Holz stapeln. Alles für die Gruppe. Immerhin hieß das, dass wir nicht spülen mussten. Aber wehgetan hat es doch. Die Wölflinge und Juffis durften sich kreativ ausleben. Sie malten Vierecke, die nachher zu Dreiecken zusammengefaltet wurden. Daraus wurde nachher eine Art Fahnenkette.

Stefan

Sonntag, 30. Mai 2004

Am frühen Morgen machten sich die Wölflinge gegenseitig wach und weckten durch ihr Geschrei die anderen Gruppen auf. Danach gab es Frühstück, auf das sich alle freuten. Später gingen wir zu einem Gottesdienst, der auf dem anderen Zeltplatz stattgefunden hatte. Die mittleren und hinteren Reihen konnten leider nicht sehen, wer sprach oder sang.

Gottesdienst auf dem Altenberg

Der Gottesdienst war zu Ende und danach gab es zu dem Thema Afrika Workshops auf die sich manche freuten. Ein paar Leiter gingen zu den Workshops, um uns anzumelden und liefen zurück zum Zeltplatz. Dann hatten wir eine kurze Pause. Ein paar Kinder machten nach Kurzer Zeit eine Wasserschlacht. Manche haben die Schuppen für unseren ICHTYS-Fisch angemalt, fürs Jubiläum.

Sarah und Marina

Montag, 31. Mai 2004

Regen. Schon gestern abend die ersten Tropfen. Wir hatten das Pfingstlager vor dem Montagabend gelobt. Und natürlich gab es ein paar tropfende Stellen in unseren Jurten, aber am Abreisetag ist es ja nicht so schlimm, wenn der Schlafsack nassgeworden ist.

Aufstehen war, wie schon am Sonntag, für 8:00 Uhr geplant, aber der Regen motivierte irgendwie nicht dazu, aus dem Schlafsack zu kriechen. Letztendlich waren aber alle recht pünktlich zum gemeinsamen Frühstück – heute im großen Zelt – versammelt. Den einen hatte die Blase aus dem Schlafsack getrieben, den anderen einfach nur Hunger und/oder Kaffeedurst.

Früstück im Zelt

Gottseidank hatte sich das Wetter während des Frühstück etwas gebessert: Es regnete keine Bindfäden mehr und ab und zu schafften es sogar ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Wie auf dem ganzen Bundeszentrum in Westernohe herrschte auch in unserem Lager Aufbruchstimmung. Es ging nun ans Packen der Rucksäcke und Abbauen der Zelte.

Abbau

Nachdem auch dies erledigt war, konnten die Rucksäcke zum Transport zur Bushaltestelle in Rennerod im Anhänger und Auto verladen werden. Aber Halt! Der ein oder andere hatte sein Essgeschirr strategisch ungünstig schon in den Tiefen seines Rucksacks verstaut (es sollte ja noch Mittagessen geben). Also: Eifriges Aus- und Wiedereinpacken der Rucksäcke und auch Aus- und Wiedereinladen am Anhänger, hatten doch ein paar Schussel ihre Rucksäcke samt Geschirr verladen ...

Gepäckverladen

Da es auf Mittag zu ging hatte die Küchenmannschaft unter dem Regiment des Maitre Mattüsch das Essen (Nudeln mit Tomatensauce, einfach aber lecker!) gekocht und wieder gab es wetterbedingt eine Mahlzeit im Zelt. Nach dem Essen wurde es aber auch höchste Zeit zu Fuß zur Bushaltestelle nach Rennerod aufzubrechen, denn wir wollten ja spätestens um 16:00 Uhr wieder in Neuhonrath sein.

Der Weg nach Rennerod war nicht schwer zu finden, da alle Gruppen vom Zeltplatz Kirschbaum denselben Weg hatten. Man musste sich nur in die lange Karawane einreihen ...

Nach neuerlichem Sachen-Sortieren und Rucksäcke-Zusammenpacken (manch ein Rucksack hatte beim Transport im Anhänger einen Teil seines Inhalts verloren ...) wurde der Bus mit Gepäck, Kindern und Leitern beladen und die Heimfahrt konnte losgehen. Über die Fahrt vis nach Neuhonrath (diesmal über Montabaur) gibt es nicht viel zu berichten: Ein musikalisch nicht ganz geschmackssicherer Busfahrer, müde Lagerteilnehmer (es war eine sehr ruhige Heimfahrt) und ein paar Pfadis mit zu kleiner Blase (und das auf den letzten Kilometern!). Um kurz nach vier Uhr nachmittags war dann auch das letzte Kind wohlbehalten seinen Eltern übergeben und die Laiter konnten nun auch nach Hause zu Dusche, Badewanne, Bett ... Ende gut, alles gut.

Tobi


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